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Mönchengladbach

Dieser Text beschreibt Mönchengladbach.


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Mönchengladbach Artikel

Wappen Karte
Mönchengladbach Beschreibung
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 170,43 km²
Einwohner: 262.391 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 1.540 Einwohner/km²
Höhe: 70 m ü. NN
Postleitzahlen: 41001 - 41239 (alt: 4050)
Vorwahlen: 02161 und 02166
Geografische Lage: 51° 12' nördl. Breite
06° 26' östl. Länge
Kfz-Kennzeichen: MG (RY alt)
Gemeindeschlüssel: 05 1 16 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke/44 Stadtteile
Anschrift der
Stadtverwaltung:
Rathaus Abtei
41050 Mönchengladbach
Website: www.moenchengladbach.de
E-Mail-Adresse: post@moenchengladbach.de (mailto:post@moenchengladbach.de)
Politik
Oberbürgermeisterin: Monika Bartsch (CDU)
Schuldenstand: 402,9 Mio. € (Stand: 31.12.02)
Bevölkerung (Stand: 31.12.02)
Arbeitslosenquote: 11,0 Prozent (30.04.04)
Ausländeranteil: 10,8 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 19,0 %
18-65 Jahre: 63,0 %
ab 65 Jahre: 18,0 %

Mönchengladbach ist eine kreisfreie Stadt am Niederrhein zwischen Roermond (Niederlande) und Düsseldorf. Die größte Stadt (263.104 Einwohner, darunter 126.932 Männer und 136.172 Frauen, Stand: 31.12.2002) am linken Niederrhein gehört zu dem Regierungsbezirk Düsseldorf des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist ein Oberzentrum des Landes. Mönchengladbach ist Heimat des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach.

Die Stadt Mönchengladbach besteht in ihren heutigen Grenzen erst seit der Gebietsreform zu dem 1.01 1975. Damals wurde die (alte) kreisfreie Stadt Mönchengladbach mit der kreisfreien Stadt Rheydt und dem Amt Wickrath (Kreis Grevenbroich ) zur neuen kreisfreien Stadt Mönchengladbach vereinigt. Die Einwohnerzahl Mönchengladbachs überschritt um 1920 die 100.000-Einwohnergrenze, wodurch sie zur Großstadt wurde. Auch in Rheydt wurden ab 1969 mehr als 100 Tausend Einwohner gezählt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Aufsätze zur Archäologie und Bodendenkmalpflege des Mönchengladbacher Raumes Eine Beschreibung zum Buch "Aufsätze zur Archäologie und Bodendenkmalpflege des Mönchengladbacher Raumes" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Geografie

Mönchengladbach liegt etwa 16 km westlich des Rheins in dem niederrheinischen Tiefland am Ostabfall der Schwalm-Nette-Platte gegen die lössbedeckte Kempen-Aldekerker-Platten und die Niersniederung. Obwohl Mönchengladbach größtenteils in dem Flachland liegt, sind der Süden (Stadtteil Odenkirchen) und das Stadtzentrum (um Bökelberg und Abteiberg) vergleichsweise hügelig. Diese Hügelketten beschränken sich aber auf das Innere der Stadt. Große Teile der Stadt sind von Wäldern und Parks bedeckt.

Im Süden und Osten Mönchengladbachs fließt die Niers, die wenige hundert Meter südlich in dem Kreis Heinsberg entspringt. Südwestlich der Stadtgrenze (in Wegberg) entspringt die Schwalm. Beide Flüsse münden in die Maas. Der in dem Osten entspringende Gladbach verläuft heutzutage völlig unterirdisch und mündet in die Niers. Teile des Stadtgebietes gehören zu dem Naturpark Maas-Schwalm-Nette.

Der höchste Punkt des Stadtgebiets beträgt 133 m, der niedrigste Punkt 35 m über NN. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 87 km. Die größte Nord-Süd Ausdehnung 17 km die größte West-Ost Ausdehnung 18 km.

Buch-Tipp: Die zweiten Zehn, Neuerwerbungen 1979-1989 Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die zweiten Zehn, Neuerwerbungen 1979-1989". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mönchengladbach. Sie werden in dem Uhrzeigersinn, beginnend in dem Nordwesten genannt:

Schwalmtal, Viersen und Willich (alle Kreis Viersen), Korschenbroich und Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) sowie Erkelenz und Wegberg (Kreis Heinsberg).

Buch-Tipp: Operation Granate - Die Besetzung der Städte M. Gladbach , Rheydt , Viersen und Krefeld-Uerdingen durch amerikanische Panzerdivisionen und der Panzerkampf in Schiefbahn am 1./2. März 1945 Eine Beschreibung zum Buch "Operation Granate - Die Besetzung der Städte M. Gladbach , Rheydt , Viersen und Krefeld-Uerdingen durch amerikanische Panzerdivisionen und der Panzerkampf in Schiefbahn am 1. /2. März 1945" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem...

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs gliedert sich in 10 Stadtbezirke mit je einer eigenen Bezirksvertretung und einem Bezirksvorsteher sowie einem eigenen Bezirksamt . Die Bezirksvertretung wird von der Bevölkerung des Stadtbezirks bei jeder Kommunalwahl gewählt. Jeder Stadtbezirk ist für statistische Zwecke in Stadtteile unterteilt. Diese tragen eine dreistellige Nummer und einen besonderen Namen.

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen

  • 01 Rheindahlen
    • 011 Hehn
    • 012 Holt
    • 013 Hauptquartier
    • 014 Rheindahlen-Land
    • 015 Rheindahlen-Mitte
  • 02 Hardt
    • 021 Hardt-Mitte
    • 022 Venn
    • 023 Hardter Wald
  • 03 Stadtmitte
    • 031 Windberg
    • 032 Eicken
    • 033 Am Wasserturm
    • 034 Gladbach
    • 035 Waldhausen
    • 036 Westend
    • 037 Dahl
    • 038 Ohler
  • 04 Volksgarten
    • 041 Lürrip
    • 042 Hardterbroich-Pesch
    • 043 Bungt
  • 05 Neuwerk
    • 051 Bettrath-Hoven
    • 052 Flughafen
    • 053 Neuwerk-Mitte
    • 054 Uedding
  • 06 Rheydt-West
    • 061 Pongs
    • 062 Schrievers
    • 063 Grenzland-Stadion
    • 064 Schmölderpark
    • 065 Hockstein
  • 07 Rheydt-Mitte
    • 071 Schloss Rheydt
    • 072 Bonnenbroich-Geneicken
    • 073 Rheydt
    • 074 Mülfort
    • 075 Heyden
    • 076 Geistenbeck
  • 08 Odenkirchen
    • 081 Odenkirchen-West
    • 082 Odenkirchen-Mitte
    • 083 Sasserath
  • 09 Giesenkirchen
    • 091 Giesenkirchen-Nord
    • 092 Schelsen
    • 093 Giesenkirchen-Mitte
  • 10 Wickrath
    • 101 Wickrath-Mitte
    • 102 Wickrath-West
    • 103 Wickrathberg
    • 104 Wanlo
Buch-Tipp: Pictorial Journeys. Poems Die Beschreibung für das Buch "Pictorial Journeys. Poems" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Geschichte

Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Mönchengladbach sind etwa 300 Tausend - 400 Tausend Jahre alt und zeigen Nachweise des Homo erectus und des Neandertalers. Aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit sind zahlreiche Hügelgräber erhalten.

Die Geschichte von Mönchengladbach begann mit dem Bau des Gladbacher Münsters und der Gründung einer Abtei in dem Jahre 974 durch den Kölner Erzbischof Gero und seinem Begleiter, dem Trierer Mönch Sandrad. Der Bau der ersten Klosterkirche fand neben dem Ort statt, an dem 954 die Ungarn die von Balderich, einem Vornehmen des Reiches, erbaute Kirche zerstört hatten. Siehe auch Mönchengladbacher Münster

Die Mönche trieben eine Besiedlung voran und legten dazu in dem 12. Jahrhundert nördlich der Kirche einen Markt an. Handwerker und Gewerbetreibende ließen sich in der Folgezeit hier nieder. Stadtrechte wurden in den Jahren 1364/1366 erteilt. Die "Stadt" erhielt eine steinerne Stadtmauer, die von den Bürgern zu unterhalten war. (Reste davon sind noch am Geroweiher erhalten, ebenso der "Dicke Turm", ein Wehrturm, am Waldhausener Berg). Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Stadt zu dem Herzogtum Jülich.

Am 4.10 1794 marschierten napoleonische Truppenins Stadtgebiet ein. Ein Tag zuvor war die Festung Jülich übergeben worden. Als 1801 der deutsche Kaiser Franz II. in dem Frieden von Lunéville das linke Rheinufer an Frankreich abtrat wurde Gladbach den französischen Religionsgesetzen unterworfen. Für die Abtei bedeutete dies das Ende und die Auflösung. Am 31.10 1802 verließen die letzten 31 Mönche ihr Kloster. Die großartige, über die Grenzen Deutschlands bekannte Bibliothek der Abtei, wurde in alle Winde zerstreut oder vernichtet.

1815 wurde Gladbach preußisch und Sitz des Landkreises Gladbach, der 1929 aufgelöst wurde.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts hieß die Stadt "Gladbach" beziehungsweise früher "Gleidebach" (zahlreiche andere Schreibweisen sind ferner überliefert). Als die Stadt am 1.01 1888 kreisfrei wurde, erhielt sie den Namen "München-Gladbach" (zur besseren Unterscheidung von Bergisch Gladbach), das M.Gladbach geschrieben wurde. Am 24.10 1890 wurde in Köln der Volksverein gegründet, wählte aber direkt M.Gladbach als Sitz.

München-Gladbach anno 1919:

"Stadtkreis und Kreisstadt in dem preußischen Regierungsbezirk Düsseldorf, links vom Rhein
(1919) 64.031 Einwohner, mit dem südlich angrenzenden Rheydt einen geschlossenen Wohnplatz von rund 130 Tausend Bewohnern bildend.
Amtsgericht, Handelskammer, Gymnasium und Realgymnasium, Lyzeen (1 mit Aufbau) höhere Fachschule für Textilindustrie; Sitz des "Volksvereins für das katholische Deutschland".
Hauptsitz der rheinischen Textilindustrie (Baumwollspinnereien, Webereien, Färbereien etc.), Eisengießereien, Maschinenfabriken.
Die Landgemeinde München-Gladbach hat 22.614 Einwohner."

1929 wurde München-Gladbach mit Rheydt und anderen Gemeinden (unter anderem Rheindahlen, Hardt, Giesenkirchen und Odenkirchen, welche teilweise nicht glücklich darüber waren) zur Doppelstadt Gladbach-Rheydt vereinigt, jedoch 1933 bei der Neuverteilung der Gaue wieder geteilt (auf Wunsch des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels, der ein gebürtiger Rheydter war). Danach hieß Alt-München-Gladbach offiziell "München Gladbach" (ohne Bindestrich) oder kurz "M.Gladbach".

Die Luftangriffe auf deutsche Städte in dem Zweiten Weltkrieg begannen mit einem britischen nächtlichen Luftangriff am 11. Mai 1940 auf Wohngebiete Mönchengladbachs. Weitere Flächenbombardements der Alliierten auf Mönchengladbach und Rheydt folgten bis 1945, wobei 65 Prozent der beiden Städte zerstört wurden. Nach Ende des Krieges konnte Mönchengladbach zügiger wieder aufgebaut werden, während Rheydt sich nicht so schnell erholte. In beiden Städten erlangte die Textilindustrie wieder Bedeutung, die später durch den Maschinenbau ergänzt wurde. 1950 wurde die Sprechweise der Stadt M.Gladbach in "Mönchen Gladbach" geändert um Verwechslungen mit der Stadt München entgegen zu treten, jedoch blieb die Schreibweise M.Gladbach zunächst noch erhalten. 1960 wurde schließlich die heute noch gebräuchliche Form Mönchengladbach eingeführt. In dem Jahre 1974 hatte die Stadt insgesamt 147.567 Einwohner. Davon Alt-Mönchengladbach 81.756 (hiervon wiederum Stadtmitte 58.511 und Volksgarten 23.245), Rheindahlen 27.707, Hardt 17.142 und Neuwerk 20.962.

Zum 1.01 1975 wurde Mönchengladbach in den heutigen Grenzen geschaffen. Durch die jahrhundertelange getrennte Entwicklung von Mönchengladbach und Rheyt hat die jetzige Stadt Mönchengladbach auch heute noch als global einzige Stadt zwei Hauptbahnhöfe (Mönchengladbach Hbf und Rheydt Hbf), zwei Telefonvorwahlen (02161 und 02166) sowie zwei Karnevalsrufe (Halt Pohl beziehungsweise All Rheydt).

Buch-Tipp: Rheydt gestern 2007. (Kalender) Die Beschreibung für das Buch "Rheydt gestern 2007. (Kalender)" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Religionen

Mönchengladbach Beschreibung
Mönchengladbach Beschreibung
Die Stadtpfarre Maria Himmelfahrt in Mönchengldbach

Mönchengladbach und Rheydt gehörten anfangs zu dem Bistum Lüttich. Unter Erzbischof Everger von Köln kam das Gebiet zu dem Erzbistum Köln und war dem Achidiakonat des Propstes von St. Viktor in Xanten, Dekanat Süchteln unterstellt. Die Abtei Gladbach war jedoch relativ autonom und übte über die Stadt Gladbach die kirchlichen Rechte aus. Bis 1802 verblieb das Gebiet beim Erzbistum Köln. In Gladbach konnte die Reformation nach reformiertem Bekenntnis zwar zunächst etwas Fuß fassen, sich dann aber wegen des Widerstands des Abtes nicht durchsetzen, so dass Gladbach eine überwiegend katholische Stadt blieb. Die wenigen Protestanten konnten zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der "Halle" auf dem Markt ihre Gottesdienste abhalten. 1684 konnten sie auch eine Kirche an der Ostseite der Stadt vor der Stadtmauer bauen, die jedoch 1857 abgebrochen wurde. Der Neubau der heutigen Christuskirche in der Kapuzinerstraße erfolgte bis 1852. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Verhältnis der Katholiken zu den Protestanten etwa 4/5 zu 1/5.

Anders war es in Rheydt: Die reformatorische Bewegung setzte dort um 1550 ein. 1560 gab es reformierte Geistliche. 1632 traten die Pfarrer und die Gemeinde in Rheydt auf Druck des protestantischen Herrscherhauses Jülich zu dem Protestantismus über. Sie unterstanden der Jülicher Provinzialsynode und dem Gladbacher Quartier. Daher war Rheydt eine überwiegend protestantische Stadt. Hier zogen in dem 19. Jahrhundert jedoch in dem Zuge der Industrialisierung vermehrt Katholiken zu, so dass das Verhältnis beider Konfessionen relativ ausgeglichen war, doch veränderte es sich später stark zugunsten der Katholiken.

Wickrath war nach der Reformation ebenfalls ausschließlich reformiert.

1802 wurden die katholischen Pfarrgemeinden dem neu gegründeten Bistum Aachen zugeordnet, das jedoch 1821/1825 bereits wieder aufgehoben wurde, so dass das Gebiet Gladbach/Rheydt ab 1821 erneut zu dem wieder errichteten Erzbistum Köln kam. 1930 wurde es dem wieder neu errichteten Bistum Aachen zugeordnet. Mönchengladbach und Rheydt wurden Sitze von Dekanaten und heute gehören alle Pfarrgemeinden der Stadt Mönchengladbach zur "Region Mönchengladbach". Hauptkirche der Stadt ist das Mönchengladbacher Münster.

Mit dem Übergang des Herzogtums Jülich an Preußen 1815 wurden die protestantischen Gemeinden Gladbach und Rheydt sowie die Gemeinden der heutigen Stadtteile Mönchengladbachs Glieder der ab 1817 Evangelischen Kirche in Preußen (unierte Kirche) beziehungsweise dessen rheinischer Provinzialkirche. Gladbach wurde Sitz eines Superintendenten, aus dem später der Kirchenkreis Gladbach (heute Gladbach-Neuss) innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. In den 1960er Jahren wurden die Kirchengemeinden Mönchengladbach und Rheydt in mehrere Kirchengemeinden aufgeteilt. Alle Kirchengemeinden der heutigen Stadt gehören jedoch zu dem Kirchenkreis Gladbach-Neuss, der aber auch Gemeinden außerhalb der Stadt Mönchengladbach umfasst. Evangelische Kirchengemeinden in dem Stadtgebiet sind heute die Gemeinden folgender Kirchen: Christuskirche, Friedenskirche, Großheide, Hardt, Odenkirchen, Rheindahlen (Martin Luther), Rheydt und Wickrathberg.

Mönchengladbach ist heute auch Sitz des Patriarchalvikariats der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien für Westeuropa (Rumänisch-orthodox). Ferner gibt es auch Freikirchen und sonstige religiöse Vereinigungen beziehungsweise Gemeinden, darunter eine Methodistengemeinde, eine Baptistengemeinde und der Dessauer Hof, eine freie charismatische Gemeinde. Darüber hinaus sind die Christengemeinschaft und die Neuapostolische Kirche in Mönchengladbach vertreten.

Buch-Tipp: Rheydter Jahrbuch: Aufsätze zu den Sammlungen im Herrenhaus des Städtischen Museums Schloss Rheydt: Bd 11/1975 Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Rheydter Jahrbuch: Aufsätze zu den Sammlungen in dem Herrenhaus des Städtischen Museums Schloss Rheydt: Bd 11/1975". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs entwickelte sich wie folgt: Die französische Besatzung bildete in dem Jahre 1798 aus dem alten, ehemals zu dem Herzogtum Jülich gehörenden Amt Gladbach mit der Stadt Gladbach fünf Bürgermeistereien:

  • Gladbach
  • Obergeburth bestehend aus den Honschaften Dahl, Ohler, Holt, Hehn, Winkeln, Venn, Großheide, Windberg, Waldhausen, Hamern, Rönneter, Poeth, Beltinghoven sowie Teile von Speick, Hermges und Vorst
  • Oberniedergeburth bestehend aus den Honschaften Eicken, Üdding, Lürrip, Bungt, Hardterbroich, Pesch und Teilen von Speick und Hermges
  • Unterniedergeburth mit den Honschaften Bettrath, Hoven, Donk und Damm
  • Hardt bestehend aus den Honschaften Hardt, Rasseln und Teile von Vorst

Bereits zwei Jahre später (1800) wurde Hardt der Bürgermeisterei Gladbach zugeordnet, doch gab es bis 1.01 1807 noch eine eigenen Verwaltungsstelle. Zu dem 1.01 1836 erhielt Hardt jedoch wieder seine Selbständigkeit und wurde um die Honschaften Hehn und Winkeln sowie den restlichen Teil von Vorst, die alle bis dahin zur Bürgermeisterei Obergeburth gehörten, vergrößert. Der Rest von Obergeburt wurde nach Gladbach eingemeindet. Ebenso die Honschaften Eicken, Hardterbroich und Teile von Lürrip, die bis dahin zur Bürgermeisterrei Oberniedergeburth gehörten. Der Rest von Oberniedergeburth (Üdding und Lürrip teilw.) wurde mit Unterniedergeburt zur Gemeinde Neuwerk zusammen geschlossen. Somit gab es ab 1836 noch drei Gemeinden: Stadt Gladbach und Gemeinden Hardt und Neuwerk. Gladbach war jedoch zusätzlich in die drei Spezialgemeinden Gladbach, Oberniedergeburth und Obergeburth unterteilt. Teile von Obergeburth wurden 1859 als Gemeinde Obergeburth ausgegliedert, während die anderen Teile Obergeburths und Oberniedergeburth bereits seit 1857 zur Stadt Gladbach gehörten, welche zu dem 1.01 1888 unter dem Namen München-Gladbach kreisfrei wurde. Zu dem 1.01 1907 wurde die Bürgermeisterei Obergeburth in Gladbach-Land umbenannt, bevor diese zu dem 1.08 1921 mit der Gemeinde Neuwerk und der Stadt Rheindahlen (Stadtrechte seit 1856, bis 1876 ca. Dahlen) nach München-Gladbach eingemeindet wurde. Am 1.08 1929 erfolgte die Vereinigung der kreisfreien Stadt München-Gladbach mit der Gemeinde Hardt, der kreisfreien Stadt (seit 1907) Rheydt, der Stadt Odenkirchen und dem Amt Schelsen (mit der Gemeinde Giesenkirchen) zur neuen kreisfreien Stadt Gladbach-Rheydt. Doch wurde diese Stadt bereits am 1.08 1933 wieder in zwei Städte aufgeteilt: Stadt München-Gladbach (mit Hardt) und Stadt Rheydt (mit Odenkirchen, Giesenkirchen und Schelsen). Beide Städte wurden dann in dem Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform zu dem 1.01 1975 unter Einbeziehung der Gemeinde Wickrath (1933 gebildet aus dem Amt Wickrath mit den Honschaften Beckrath, Wickrathhahn, Herrath, Wickrathberg und Buchholz sowie der Gemeinde Wanlo) zur heutigen kreisfreien Stadt Mönchengladbach vereinigt.

Buch-Tipp: Samt und Seide. Tl II. 16.-18. Jahrhundert Um ausführliche Informationen zum Buch "Samt und Seide. Tl II. 16. -18. Jahrhundert" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (&sup1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).


Jahr Einwohnerzahlen
1767 1.167
1816 1.534
1830 2.039
1850 3.730
1860 17.240
1870 24.644
1875 ¹ 31.970
1.12 1890 ¹ 49.628
1.12 1900 ¹ 58.014
1.12 1905 ¹ 60.709
1.12 1910 ¹ 66.414
8.10 1919 ¹ 64.031
Jahr Einwohnerzahlen
16.06 1925 ¹ 115.302
16.06 1933 ¹ 126.631
17.05 1939 ¹ 128.306
13.09 1950 ¹ 124.879
6.06 1961 ¹ 152.185
31.12 1970 151.100
30.06 1975 262.300
30.06 1980 258.000
30.06 1985 255.100
1.01 1989 252.910
30.06 1997 266.700
31.12 2003 262.391

¹ Volkszählungsergebnis

Buch-Tipp: Schloss Rheydt. Sanierung und museale Neugestaltung Eine Beschreibung zum Buch "Schloss Rheydt. Sanierung und museale Neugestaltung" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Politik

Buch-Tipp: Textilien aus aller Welt: Eine rheinische Privatsammlung Eine Beschreibung zum Buch "Textilien aus aller Welt: Eine rheinische Privatsammlung" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Gemeinderat und Oberbürgermeister

An der Spitze der Stadt Gladbach standen zunächst die Gerichtsschöffen. Ferner gab es einen Vogt als Vertreter des Landesherrn. Ab 1400 sind erstmals Bürgermeister erwähnt, von denen es zunächst 6 auf Lebenszeit gewählte gab. Diese bildeten den Magistrat. Drei waren Schöffen, die anderen drei von der Bürgerschaft gewählt. Schied ein Schöffe aus, trat der vom Amtmann ernannte Schöffe an dessen Stelle. Schied ein Mitglied der von den Bürgern gewählten Mitglieder aus, wurde aus mehreren Kandidaten ein neuer gewählt. Vom gesamten Magistrat traten zwei Bürgermeister in jährlichem Wechsel als regierender und beisitzender Bürgermeister hervor. Sie leiteten die Stadtverwaltung. Einen Rat gab es erstmals seit 1446, dessen Vorsitzender der regierende Bürgermeister war. In französischer Zeit wurde ab 1797 die Munizipalverfassung eingeführt. Stadtoberhaupt war der ehrenamtliche Maire, dem zwei ehrenamtliche Beigeordnete und ein Municipalrat zur Seite standen. 1815 wurde die preußische Bürgermeistereiverfassung, 1845 die Gemeindeordnung der Rheinprovinz und 1856 die preußische Städteordnung . Danach leitete ein Bürgermeister beziehungsweise ab 1869 meist ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung. Ihm stand auch zusätzlich ein Rat zur Seite.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt. Erste direkt gewählte Oberbürgermeisterin Mönchengladbachs wurde Monika Bartsch (CDU). Die Ämter der Stadtverwaltung sind heute auf die Innenstädte der ehemals selbstständigen Städte Mönchengladbach und Rheydt verteilt.

Im Mönchengladbacher Stadtrat sitzen 69 Ratsfrauen und Ratsherren. Die direkt gewählte Oberbürgermeisterin hat Stimmrecht und leitet die Sitzungen. Derzeit sind in dem Mönchengladbacher Rat folgende Parteien vertreten: CDU (33 Mitglieder), SPD (20 Mitglieder), FWG (5 Mitglieder), Bündnis 90/Die Grünen (4 Mitglieder), FDP (4 Mitglieder), Fraktionslose (2 Mitglieder).

Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1800

Oberstadtdirektoren 1946 - 1999

Zu den Oberbürgermeistern und Oberstadtdirektoren von Rheydt bis 1974 siehe die Beschreibung Rheydt.

Buch-Tipp: Walther Kniebe - Hein Minkenberg: Zwei Bildhauer in Mönchengladbach Um ausführliche Informationen zum Buch "Walther Kniebe - Hein Minkenberg: Zwei Bildhauer in Mönchengladbach" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Wappen

Das Wappen der Stadt Mönchengladbach zeigt unter rotem Schildhaupt, darin eine silberner Wechselzinnenbalken, gespalten von Blau und Gold, vorne eine silberne Abtskrümme, hinten ein durchgehendes schwarzes Kreuz. Es wurde der Stadt am 7.02 1977 vom Regierungspräsidenten von Düsseldorf verliehen. Der Wechselbalken steht für die Herren von Quandt, die in Wickrath bis 1796 regierten. Der Abtsstab steht für die Benediktiner, die bis 1802 auf dem Abteiberg Mönchengladbach ansässig waren und das Kreuz symbolisiert die Herren von Bylandt, die in Rheydt herrschten.
Die Stadtflagge ist rot-gelb-rot, wobei der gelbe Streifen sehr breit ist. In diesem befindet sich das Stadtwappen.

Die alte Stadt Mönchengladbach führte bis 1974 ein anderes Wappen, das den Hl. Vitus sowie einen schwarzen Löwen, beide von einem blauen Wellenbalken getrennt, zeigte. Der Hl. Vitus ist der Patron der Benediktinerabtei, der Löwe das Wappentier der Herren von Jülich, welche die Siedlung Gladbach zur Stadt erhoben. Der Wellenbalken symbolisiert den Gladbach und machte damit das Stadtwappen zu einem "redenden Wappen".

Buch-Tipp: Zeugnisse des Glaubens: Sakrale Kunst aus Mönchengladbacher Gemeinden Um ausführliche Informationen zum Buch "Zeugnisse des Glaubens: Sakrale Kunst aus Mönchengladbacher Gemeinden" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Städtepartnerschaften

Mönchengladbach unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Wirtschaft und Infrastruktur

In Mönchengladbach gibt es vor allem Bierbrauereien (Altbier), Druckereien, Maschinenbau und Textilindustrie sowie Elektrotechnik, Lebensmittelindustrie und Logistikunternehmen. Doch spielt auch der Tourismus eine gewisse Rolle. So hat Mönchengladbach etwa 40 Hotels und Gasthöfe und 1 Jugendherberge. Insgesamt sind etwa 2 Tausend Betten vorhanden. Die Zahl der Übernachtungen beträgt jährlich über 200.000.

Verkehr

Mönchengladbach hat eine gute Verkehrsanbindung. Der nicht weit von Mönchengladbach gelegene überregionale Flughafen Düsseldorf International sowie der Regionalflughafen Düsseldorf Mönchengladbach (http://www.mgl.de) sind das Tor der Stadt in die weite Welt.

Mit dem Auto ist die Stadt über die Autobahnen A 44 Aachen-Düsseldorf, A 46 und A 52 Niederländische Grenze-Düsseldorf sowie A 61 Köln-Venlo zu erreichen. Ferner führen die Bundesstraßen B 57, B 59 und B 230 durch das Stadtgebiet. Die Entfernungen in die umliegenden größeren Städte betragen nach Düsseldorf 30 km, nach Krefeld 20 km, nach Köln 60 km, nach Aachen 60 km, nach Venlo in den Niederlanden 35 km und nach Roermond, ebenfalls in den Niederlanden 35 km.

Die beiden Hauptbahnhöfe in dem Stadtgebiet, Mönchengladbach Hbf und Rheydt Hbf, liegen an den Fernstrecken Köln-Amsterdam beziehungsweise Aachen-Ruhrgebiet. Mönchengladbach Hbf hat darüber hinaus einen S-Bahn-Anschluss nach Düsseldorf (Linie S 8). Weitere kleinere Bahnhöfe befinden sich in Odenkirchen, Wickrath, Herrath, Rheindahlen, Genhausen, und Lürrip (S). Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Busse der Stadtwerke Mönchengladbach - Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (V&V). Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen.

Medien

In Mönchengladbach befindet sich an der Lüpertzender Straße eine lokale Radiostation "Radio 90,1". Sie übernimmt das Mantelprogramm von Radio NRW.

In Mönchengladbach wird keine eigene Tageszeitung herausgegeben. Über das regionale Geschehen berichten unter anderem die "Rheinische Post" und die "Westdeutsche Zeitung".

Öffentliche Einrichtungen

Kreiswehrersatzamt Mönchengladbach

Bildung

In Mönchengladbach befinden sich die Fachbereiche Oecotrophologie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences, deren Sitz sich in Krefeld befindet. Die Fachhochschule wurde 1971 durch Zusammenschluss von 13 Fach- und Ingenieurschulen, die sich auf mehrere Städte verteilten, gegründet.

In Mönchengladbach befindet sich ferner das gesamte Spektrum an allgemein bildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und in privater Trägerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater und Musik

Die "Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach" bieten Oper, Operette, Musical und Schauspiel in den Theaterhäusern beider Städte. Das Kooperationstheater wurde 1950 gegründet. Das begleitende Orchester der Bühnen sind die "Niederrheinischen Sinfoniker", die auch Sinfonie-Konzerte geben.

Ferner gibt es "Die Spindel", eine Kleinkunstbühne am Abteiberg und den "Theater Spielplatz", Mönchengladbachs kleinste Bühne. Sie bietet Kabarett, Theater und Literatur und befindet sich in Rheydt.

Museen

  • Städtisches Museum Abteiberg
  • Städtisches Museum Schloss Rheydt
  • Museum in dem Wasserturm Rheindahlen; steinzeitliche Fundstätten des Niederrheins
  • Karnevalsmuseum Altes Zeughaus e.V.
  • Vogelkundliches Museum Schloss Wickrath; Schausammlung rheinischer Vogelarten und andere heimische Tiere

Bauwerke

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Februar: Veilchendienstagszug
  • Sommer: Chor- und Orchesterkonzerte in der Konzertmuschel
  • Juni: Fest am See in Wickrath
  • August: Stadtschützenfest
  • September: Rheydter Blumenwoche, Straßenjazz-Festival
  • Spätsommer: Ensemblia oder Ensembletta
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Personen

Ehrenbürger

Die Stadt Mönchengladbach hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Ehrenbürger von Rheydt

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind in Mönchengladbach beziehungsweise in den Gemeinden, die heute zu Mönchengladbach gehören, geboren (Auflistung chronologisch nach Geburtstag):

Mit der Stadt Mönchengladbach sind auch folgende Personen verbunden, da sie hier wohnten oder wirkten, jedoch anderenorts geboren sind:

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